4. Rezensionen · August 2017 · Jugendroman · Lgbtq+ · USA

Letztendlich sind wir dem Universum egal – David Levithan

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©fischerverlage.de
  • Erschienen: 27.3.2014
  • Seiten: 416
  • Verlag: Fischer
  • Preis: 9,99€ (Taschenbuch, Amazon)

Woher/Warum ich dieses Buch habe: Das Buch wurde mir schon länger von ein paar Freunden empfohlen. Jedoch bin ich erst dazu gekommen es zu lesen, als ich das Buch von meiner Mutter zum Geburtstag geschenkt bekommen habe.

Kurzbeschreibung: Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist? (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Die Idee hinter diesem Buch hat mir einfach unglaublich gut gefallen! Eine Person, die jeden Tag in einem andren Körper aufwacht ist auch ein origineller Gedanken. Hinzu kommt, dass mich die Umsetzung echt überzeugt hat. Egal in welchem Körper A aufwacht, man hat A immer wieder erkannt und man hat zusammen mit der Hauptperson die verschiedensten kleinen Geschichten erlebt.

Ich fand es unglaublich spannend, dass A weder weiblich noch männlich ist, sondern einfach nur A. Der Autor hat es wirklich geschafft so gut wie alle verschiedenen Lebensumstände von Teenagern zu beleuchten. Mal war A ein Mädchen, Junge, schwarz, weiß, arm, reich, hetero- oder homosexuell. Und dabei wurde so gut wie keine Wertung von A abgegeben sondern mehr die Message vermittelt, dass es vollkommen okay ist so zu sein, wie man eben ist.

Rhiannon war die zweite Hauptperson in diesem Buch, da A sich in sie verliebt. Sie war mir eigentlich recht sympathisch aber ich hätte die Liebesgeschichte zwischen ihr und A nicht unbedingt gebraucht. Das Ganze hat zwar auch ein paar interessante Aspekte aufgeworfen, aber ich war schon mit As restlicher Geschichte zufrieden.

Der Schreibstil war leicht zu lesen und gut verständlich. Das Buch hat zwar knapp 400 Seiten, aber ich habe es sehr schnell durchgelesen. Dabei hat mich nicht wirklich die Spannung weitergetrieben, sondern eher das Interesse an den verschiedenen Menschen in die A schlüpft.

Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende dieses Buches. Ohne zu viel verraten zu müssen würde ich sagen, dass ich etwas anderes erwartet habe und das Ende, dafür, dass es keinen Folgeband gibt, viel zu offen ist.

Fazit:

„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist ein wirklich tolles Buch mit einer außergewöhnlichen Idee. Ich würde es jedem empfehlen, da auf eine gelungene Art wichtige Botschaften übermittelt werden.

4

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3 Kommentare zu „Letztendlich sind wir dem Universum egal – David Levithan

  1. Hallo 🙂
    Auch von mir ein herzliches Danke für die Verlinkung.

    Mit dem Ende hast du total recht. Ich persönlich mag solche Enden auch nicht.

    Liebe Grüsse
    CrazycolorTiger

    Gefällt mir

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