4. Rezensionen · August 2017 · Roman

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands – Salvatore Basile

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  • Erschienen: 13.3.2017
  • Seiten: 352
  • Verlag: Blanvalet
  • Preis: 19,99€ (Gebunden, Amazon)

Kurzbeschreibung: Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird. (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Die Geschichte um Michele kommt nur langsam in Fahrt, was verständlich ist, da sein Leben sich bis zu der Begegnung mit Elena seit Jahren nicht mehr geändert hat. Also lernt man in den ersten Kapiteln Michele in seiner gewohnten Umgebung kennen und erfährt mehr über seine Vergangenheit. Es war zwar interessant, aber ich hätte mir eine etwas schnellere Entwicklung der Geschichte gewünscht. Weiterlesen

4. Rezensionen · Frankreich · Juli 2017 · Roman

Das geheime Leben des Monsieur Pick – David Foenkinos

Das geheime Leben des Monsieur Pick von David Foenkinos
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  • Erschienen: 13.3.2017
  • Seiten: 336
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
  • Preis: 19,99€ (Gebunden, Amazon)

Kurzbeschreibung: Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten »Ende der Welt«, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt. (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Was mich am Anfang des Buches am meisten verwirrt hat, war, dass ich nicht sagen konnte wer die Hauptfigur dieses Buches ist. Nach ein paar Kapiteln hat sich dann herausgestellt, dass es in dieser Geschichte keinen Protagonisten gibt. Stattdessen dreht sich alles um das Manuskript, das Henri Pick geschrieben haben soll. Die Geschichte wird abwechselnd von verschiedenen Personen weitererzählt und man erfährt nicht nur wie es mit dem Manuskript weitergeht, sondern auch wie dieses Auswirkungen auf die erzählenden Personen hat. Weiterlesen

4. Rezensionen · England · Juni 2017 · Roman

Das unerhörte Leben des Alex Woods – Gavin Extence

Das unerhörte Leben des Alex Woods – oder warum das Universum keinen Plan hat

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  • Erschienen: 21.11.2016
  • Seiten: 496
  • Verlag: Blanvalet
  • Preis: 9,99€ (Taschenbuch, Amazon)

Kurzbeschreibung: Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat … (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Die Kurzbeschreibung fand ich nicht so schlecht, aber es war nichts, das mich übermäßig interessiert hätte. Nun kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, diesem Buch dennoch eine Chance gegeben zu haben. Weiterlesen

4. Rezensionen · England · Mai 2017 · Roman

Als wir unbesiegbar waren – Alice Adams

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©dumont-buchverlag.de
  • Erscheint: 19.5.17
  • Seiten: 336
  • Verlag: Dumont
  • Preis: 20€ (Gebunden, Amazon)

Kurzbeschreibung:

An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird für sie nur das Beste bereithalten. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness. Sie will sich sowohl von ihrem Vater, einem bekennenden Sozialisten, als auch von ihrer unerwiderten Liebe zu Lucien befreien. Benedict verschreibt sich der Wissenschaft und hofft weiterhin, Eva für sich zu gewinnen – auch wenn er nicht so genau weiß wie. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen
streben vor allem eines an: ein freies Leben ohne Verpflichtungen und Verantwortung.
Doch im Laufe der Jahre sehen die Freunde sich nur noch sporadisch, alle vier sind damit beschäftigt, ihre Träume und Pläne, die das Leben zu vereiteln scheint, zu retten. Zerbrochene Beziehungen und verhinderte Karrieren bringen sie schließlich wieder zusammen, jedoch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. Alice Adams hat mit ›Als wir unbesiegbar waren‹ einen berührenden Roman über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben.

Eigene Meinung:

Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten in das Buch zu finden, denn „Als wir unbesiegbar waren“ macht nach jedem Kapitel Zeitsprünge, die bis zu einem Jahr lang sein können.  Jedoch hat es nur ein paar Kapitel benötigt, da habe ich die Anfangsschwierigkeiten überwunden und war ganz begeistert von der Idee. Weiterlesen

4. Rezensionen · Deutschsprachige Literatur · Mai 2017 · Roman · Wien

Geschenkt – Daniel Glattauer

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  • Erschienen: 18.04.2016
  • Seiten: 336
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Preis: 9,99€ (Taschenbuch, Amazon)

Woher/Warum ich dieses Buch habe:

Ich habe schon vor längerer Zeit ein paar Bücher von Glattauer gelesen, die mir gut gefallen haben. Dennoch bin ich erst dazu gekommen dieses Buch zu lesen, als mich eine Freundin zum wiederholten Male darauf hingewiesen hat, dass „Geschenkt“ ebenfalls ein sehr tolles Buch ist. An dieser Stelle Danke an sie 😉

Kurzbeschreibung:

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, und auch sonst war sein Leben bislang frei von Höhepunkten. Manuel, 14, dessen Mutter Alice für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet, sitzt bei ihm im Büro, beobachtet ihn beim Nichtstun und ahnt nicht, dass Gerold sein Vater ist. Gerold selbst weiß es erst seit kurzem – und er hat sich von diesem Schock kaum erholt, als noch mehr Bewegung in sein Leben kommt: Nach einer von ihm verfassten Zeitungsnotiz über ein überfülltes Obdachlosenheim trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Der Anfang einer geheimnisvollen Spendenserie, die Gerold offensichtlich mit seinem Schreiben beeinflussen kann. Langsam beginnt Gerold sich mit dem Leben zu versöhnen … (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Was mir gleich am Anfang aufgefallen ist, als ich das Buch aufgeschlagen habe, war, dass Gerold alles andere als ein typischer Protagonist ist. Er ist schon etwas älter, geschieden, arbeitet bei einer verpönten Zeitung und zeigt nicht wirklich Interesse daran, sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Wer auf der Suche nach einem Helden ist, der ist definitv bei Gerold falsch am Platz. Aber trotz seiner nicht gerade hervorstechenden Eigenschaften ist er mir während des Lesens durchaus ans Herz gewachsen. Weiterlesen

4. Rezensionen · Deutschsprachige Literatur · Hamburg · Mai 2017 · Roman

Dein perfektes Jahr – Charlotte Lucas

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©luebbe.de
  • Erschienen: 09.07.2016
  • Seiten: 576
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Preis: 16€ (Gebunden, Amazon)

Woher/Warum ich dieses Buch habe:

Wie jedes Jahr zu Ostern hat meine Mutter auch dieses Mal wieder ein Buch für mich ausgesucht. Ich hätte es auch fast nicht gefunden (wer versteckt auch ein Buch in der Altpapiertonne?!) aber als ich es dann schließlich doch in der Hand gehalten habe, ist mir aufgefallen, dass ich das Buch schon mal auf Amazon gesehen hatte und es damals für interessant befunden habe. (Was wieder einmal zeigt, dass meine Mutter einen guten Riecher für Bücher hat, die mir gefallen)

Klappentext:

Ein hinreißend schöner Roman über einen Mann, eine Frau und die wirklich wichtigen Fragen im Leben.

Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen.
Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen. Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst … (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Da der Klappentext so gut wie gar nichts über die Geschichte verrät, war ich sehr gespannt darauf zu lesen, um was es denn nun wirklich geht.

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von zwei Personen erzählt wird, die eigentlich wenig gemeinsam haben, bis auf den Fakt, dass sie beide in Hamburg wohnen. Hannah ist eine aufgeweckte, immer positiv denkende junge Frau, die kurz davor steht sich mit ihrem Kinderbetreuungsprogramm selbstständig zu machen. Sie ist schon längere Zeit mit ihrem Freund Simon zusammen, von dem sie sich in nächster Zeit einen Heiratsantrag erwartet. Weiterlesen

4. Rezensionen · Deutschsprachige Literatur · Mai 2017 · Roman · Wien

Selbstporträt mit Flusspferd – Arno Geiger

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  • Erschienen: 2.2.2015
  • Seiten: 288
  • Verlag: dtv
  • Preis: 10,90€ (Taschenbuch, Amazon)

Woher/Warum ich dieses Buch habe:

Wie so oft hatte ich eine mehrstündige Pause zwischen zwei Vorlesungen und da das Sommersemester erst vor kurzem begonnen hatte, hielt es mich in dieser Zeit nicht lange in der Bibliothek zum Lernen. Ein paar U-bahnstationen später fand ich mich auf der Mariahilferstraße wieder, wo es mich natürlich sofort in den mehrstöckigen Thalia zog. Ich war in einer sehr kauffreudigen Laune und hatte schon nach wenigen Minuten ein Buch in der Hand, mit dem ich schon bei meinen letzten Besuchen in der Buchhandlung geliebäugelt hatte. Schnell griff ich auch noch nach einem weiteren Buch auf meiner to-read-list (auf Empfehlung von einer Studienkollegin). Wie so oft befand ich mich in der Abteilung für österreichische Literatur und ich wäre schon fast zur Kassa gegangen, da sprang mir ein weiterer Titel ins Auge. Das Buch mit dem seltsamen, aber auch interesseerzeugenden Titel „Selbstporträt mit Flusspferd“ von Arno Geiger lag direkt neben den Büchern von Glavinic und Glattauer (meine ersten beiden Käufe). Vielleicht war gerade der Umstand, dass das Buch mit dem gelben Flusspferd am Cover von Büchern meiner Lieblingsautoren umzingelt war, der Grund, warum ich es ohne groß zu Überlegen an mich nahm und schließlich mit drei Büchern das Geschäft verließ.

Inhalt:

Arno Geiger erzählt von Julian, der seine erste Trennung erlebt und erstaunt ist, wie viel Unordnung dabei entsteht. Um die Unordnung ein wenig zu lindern, übernimmt der Student bei Professor Beham die Pflege eines Zwergflusspferds, das bald den Rhythmus des Sommers bestimmt: Es isst, gähnt, taucht und stinkt. Überraschend verliebt sich Julian in Aiko, die Tochter des Professors, beunruhigt aber verfolgt er, wie täglich neue Katastrophen aus der Welt berichtet werden.

Was wird aus seinem Leben werden? Was, wenn dieser schöne Sommer vorbei ist? Ein Roman über die Suche nach einem Platz in der Welt. (Source: Amazon.de)

Eigene Meinung:

Zugegeben lag das Buch nach meinem Spontankauf erstmal mehrere Wochen auf meinem Bücherstapel und als es dann endlich an der Reihe war, hatte ich den, um ehrlich zu sein nicht sehr viel verratenden Klappentext schon längst vergessen. Ich habe nochmal einen kurzen Blick auf den mysteriösen Titel und das gelbe Flusspferd geworfen, dann habe ich auch schon zu lesen begonnen. Weiterlesen